Beim inzwischen 4. Stadtgespräch der BAUSTELLE SONTHOFEN, das wir in Kooperation mit der Stadt Sonthofen auf die Beine gestellt haben, wird über einen weiteren wichtigen Aspekt der hiesigen Stadtentwicklung diskutiert. Seit etwa einem Jahr beschäftigt sich Sonthofen intensiv mit dem Thema Fahrrad und möchte in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zur „Radstadt“ werden. Dafür sind natürlich Veränderungen im Stadtraum bzw. im öffentlichen Raum nötig und über dies Veränderungen soll an diesem Abend gesprochen werden.

Wie immer frisch und kurzweilig moderiert von Katja Voigt, sprechen an diesem Abend auf dem Podium Annette Becker (Deutsches Architekturmuseum, Kuratorin der Ausstellung „Fahr Rad!“), Johannes Buhl (Baureferat Stadt Sonthofen, Koordinator Projekt „Radstadt“), Uli Gloger (Bürger, Mitglied Bürgerbeteiligungsgruppe „Netzwerk fahrRAD“) und Dorothée Hock (Landschaftsarchitektin, Mitglied Gestaltungsbeirat Stadt Sonthofen über unterschiedliche Aspekte von Radstädten zwischen Sonthofen uns New York.
Im Gespräch wir deutlich, dass Sonthofen wirklich gute Grundvoraussetzungen als Radstadt bietet und mit Selbstbewusstsein an die Sache gehen muss. Die dazu nötigen Veränderungen im Stadtraum sollten ganzheitlich betrachtet werden, unter Einbezug der Disziplinen Städtebau und Landschaftsarchitektur. Auch geht es bei einer Radstadt nie nur ums Fahrrad, sondern um einen guten „Mobilitäts-Mix“ aus Bahn, Bus, PKW und Rad, wobei ein Schlüsselbegriff zur guten Umsetzung „Bequemlichkeit“ sei. Bei allen Gesprächsteilnehmern wird deutlich, dass Maßnahmen zur Radstadt die Lebensqualität im Ort erhöhen können, sei es durch die Verringerung von PKW-Verkehr, durch die bessere Orientierung und Gestaltung öffentlicher Räume, oder auch durch vermehrte Bewegung. Das hören wir von der BAUSTELLE SONTHOFEN gerne – denn das klingt nach Zukunft!
Ließ / lesen Sie hier eine ausführliche Mitschrift über das Stadtgespräch04!

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